Vasaloppet 2020:

Zum ersten Mal durften wir als Team am Vasalauf teilnehmen. Natürlich wollte sich dieses Erlebnis keiner im Team nehmen lassen und so verreisten wir mit einem vollzähligen Team nach Mora in Schweden. Bereits im Vorfeld waren sich alle bewusst, dass der grösste Volkslauf eine grosse Herausforderung werden wird. Einen Wettkampf über 90 Kilometer hat noch niemand im Team absolviert. Am Sonntagmorgen kamen dann noch zu den schon so harten 90 Kilometer auch noch äusserst schwierige Bedingungen dazu. In der Nacht hat es gut 10 Zentimeter geschneit und auch während des Wettkampfes viel weiterhin Schnee. Alle Athleten und auch ich als Trainer machten die Erfahrung, dass der Vasalauf nochmals ein anderer Wettkampf ist. Die ganze Organisation ist riesig, die Anreise zum Start muss gut geplant sein und man muss mit grösserem Stau rechnen, und auch die Verpflegung gestaltet sich als herausfordernd, da man immer wieder im grossen Verkehrsaufkommen stecken bleibt.

Ich denke wir alle konnten bei unserem ersten Vasalauf viele wertvollen Erfahrungen für die Zukunft sammeln und im nächsten Jahr sind wir dann schon etwas routinierter.

Toni konnte lange mit den besten Läufern mithalten. Am Ende des Wettkampfes hatte er jedoch nicht mehr genug Reserven und viel noch etwas zurück. Er konnte als 78. ins Ziel einlaufen mit einem Rückstand von gut 20 Minuten auf den Sieger Petter Eliassen.

Unsere jüngeren Herren hatten alle auch mit der länge des Wettkampfes zu kämpfen und rangierten sich auf den Rängen 182 (Nico), 222 (Andri), 251 (Severin) und 272 (Lauro). Selina lief bei den Damen als 52. ins Ziel und konnte als einzige Punkte in der Visma-Wertung sammeln. Carine rangierte sich auf dem 68. Rang.

Abschliessend kann man sicherlich sagen, dass wir mit den Resultaten nicht ganz zufrieden waren. Wir alle konnten jedoch sehr wichtige Erfahrungen sammeln, sind als Team weiter zusammen gewachsen und genossen die Zeit in Schweden sehr. Wir werden im Sommer noch härter arbeiten, damit wir beim Vasalauf 2021 einen weiteren Schritt nach vorne machen können.

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